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Wippertskirch

   

Luftbilder von Wippertskirch im Tuniberg fotografiert aus dem Ballon

             
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Wippertskirch wurde zum ersten Mal in einer päpstlichen Urkunde aus dem Jahr 1136 als Wipreskircha erwähnt. Damals war es eine eigenständige Pfarrei, die für Waltershofen, Opfingen, St. Nikolaus sowie die heute verschwundenen Wüstungen Harthausen, St. Katharina und St. Batholomäus. Bischof Rudolf von Konstanz übertrug 1276 dem Kloster Schuttern die Pfarrei Wippertskirch. 50 Jahre später sprach Graf Konrad von Freiburg dem Kloster die ganze Gemarkung zu. Wippertskirch wurde zu einem Priorat der Benediktiner des Klosters Schuttern. 1802 fiel Kloster Schuttern mit all seinen Besitzungen an Ercole III. d’Este, den Herzog von Modena, 1803 an die Johanniter, schließlich 1806 an den Großherzog von Baden. Das Kloster wurde damit aufgehoben. Wippertskirch verlor schnell an Bedeutung. 1816 standen nur noch die Kirche, das Schloss sowie drei Höfe mit 18 Bewohnern. Aus den Steinen der Kirche wurde die Kirche in Waltershofen neu gebaut, 1822 wurde das Schloss abgebrochen, 1885 stand von der einstigen Siedlung nur noch der heutige Wipperskircher Hof. 1891 teilten Opfingen, Waltershofen und Merdingen die Gemarkung untereinander auf. Der Wippertskircher Hof gehört seither zu Opfingen: Ein Wappen, das in die Fassade des Wipperskircher Hofes eingelassen ist, trägt die Inschrift Abt Franziskus, der erste seines Namens verwaltete treu dieses Gebäude; 1733. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wurden in Wippertskirch einige neue Aussiedlerhöfe gebaut.
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